Das Authentizitäts-Problem

Bild von  http://sport-job-blog.de
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"Das Echte, Gute ist nie Mode gewesen, aber es lebt!"(Hermann Hesse)

 

Viele Menschen kommen zu mir, weil sie einen Ausweg suchen. Sie suchen nach Lösungen. Sie haben die Nase voll von faulen Kompromissen!

 

Sie sehnen sich danach Inspiration zu finden und wieder leidenschaftlich arbeiten zu können.

Ja, sie haben richtig gelesen! Menschen wollen arbeiten. Viele von ihnen lieben ihre Arbeit. Aber sie wollen dabei auch authentisch sein dürfen und ihre Stärken nutzen um einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

 

Oft stellt sich heraus, dass die Organisationen in denen sie arbeiten, ihnen keinen passenden Rahmen bieten können um diese Bedürfnisse zu stillen.

Das Authentizitäts-Problem

Viele berufstätige Menschen empfinden eine akute Dissonanz zwischen ihrem authentischen Leben als Privatperson außerhalb der Arbeitsstelle und der Person, die sie in der Arbeitsstelle sein müssen.

Es stellt sich die Frage ob Organisationen, wie viele von uns sie kennen, überhaupt noch eine zeitgemäße Antwort auf diese Frage geben können.

Wir leben in einer Zeit, in der direkter Einkauf und Verkauf von Produkten, Leistungen etc. mit unseren „Peers“ (mit unseresgleichen) immer mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Wir vermieten Zimmer auf Airbnb, nutzen Car-Sharing, bieten Klamotten auf Kleiderkreisel an und kaufen unser neues Auto auf Willhaben. Wir können sogar auf Amazon Bücher publizieren, unsere selbst eingespielten Alben auf iTunes verkaufen oder auf unserem Blog „Breaking News“ veröffentlichen.

Sie und ich, wir alle können diese Dinge tun. Wir teilen unser Know-How, unsere Expertise und einzigartige Leistungen mit unseren Peers schneller und unkomplizierter, als je zuvor.

 

Wenn man auch noch den leichten und unbürokratischen Zugang zu allen nur erdenklichen Informationen und die, schon fast übermäßig gewordene, Transparenz des Privatlebens, möglich gemacht durch Social Media, in Betracht zieht, wird bewusst, dass unser Alltag unter gänzlich anderen Bedingungen stattfindet, als er dies vor noch etwa 10 Jahren getan hat.

 

Wir verkaufen und präsentieren uns ständig. Authentizität ist unser größtes Verkaufsargument und mittlerweile ganz selbstverständlich eine "harte Währung"!

Bloß hat das die Mehrzahl der Institutionen, in denen viele von uns mehr als die Hälfte ihrer Tageszeit verbringen, noch nicht erkannt.

 

Wir streben danach eine möglichst geringe Diskrepanz zwischen „wer wir sind“ und „wer jeden Morgen in unserer Arbeitsstelle auftaucht“ zu haben.

Schaffen wir es nicht auch in der Arbeit wir selbst zu sein, oder für eine Sache zu arbeiten, die wir authentisch vertreten können, macht uns das unzufrieden, manchmal sogar unglücklich!

Das große Potenzial von Arbeit

Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht ein hoffnungsloser „Arbeitsplatz-Romantiker“ und Idealist, aber ich glaube daran, dass Arbeit – dieses Hingeben unserer Selbst für Etwas, von dessen Wirkung und Bedeutung wir überzeugt sind– ist vielleicht eines der größten Geschenke, die wir hier auf Erden machen und erhalten können.

Wir trachten danach etwas, für uns (und im Idealfall auch für den Rest der Welt) Bedeutsames, zu erschaffen und zu bewirken.

Ich glaube daran, dass Arbeit und Arbeitsplätze das Potenzial haben dieses Ideal zu erreichen.


Es gilt für Unternehmen Rahmenbedingungen und Kultur zu schaffen, die den Bedürfnissen ihrer ArbeitnehmerInnen nach Authentizität und Selbstverwirklichung entgegenkommen.

Und andererseits liegt die Verantwortung bei jeder/m selbst Arbeitsstellen auch danach auszuwählen, ob diese Möglichkeiten für die Verwirklichung jener Bedürfnisse bieten.

Arbeit kann und soll Spaß machen. Denn was man gerne macht, das macht man gut!



Organisationen begleite ich bei der Entwicklung von dafür geeigneter Visionen, Leitbilder und Strukturen.

Einzelpersonen begleite ich bei der Erforschung und ihrer authentischen Persönlichkeit, der Arbeit an Visionen und der Integration ihrer Bedürfnisse in den Arbeitsalltag.

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